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 Alaskan Malamute
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Der größte und schwerste unter den Schlittenhunden. Stolze und aufrechte Haltung. Markante, wolfsähnliche Erscheinung. Geschmeidiger Gang.

Herkunft u. Geschichte
Jahrhunderte hindurch war ein unentbehrlicher Helfer der Eskimos in Alaska. Er verdankt seinen Namen dem Innuitvolk der Malhemuten, bei denen er ursprünglich lebte. Verwendet wurde er für die Karibujagd und die Bewachung von Lagerplätzen. Der Alaskan Malamute ist zwar nicht so schnell wie der Husky, aber dafür der kräftigste unter den Schlittenhunderassen und wird deshalb auch „Schneelokomotive“ genannt. Ende des 19. Jahrhunderts war er beinahe ausgestorben, wurde jedoch von amerikanischen Hundeliebhabern gerettet. Die Anerkennung durch den American Kennel Club erfolgt im Jahr 1935.

Kopf
Breit und stark. Breiter Schädel. Leichter Stop. Starker und massiver Fang. Schwarzer, bzw. bei Hunden mit rotem Fell, brauner Nasenspiegel. Straff anliegende Lefzen.

Augen
Mandelförmig, etwas schräggestellt und braun. Blaue Augen sind standardwidrig.

Ohren
Mittelgroß, dreieckig, aufrecht stehend, weit auseinander stehend.

Körperbau
Kompakt und gut bemuskelt. Starker Hals. Tiefe Brust, gerader Rücken. Muskulöse, solide Lende.

Läufe
Robuste, starke Knochen. Große, feste und kräftige Pfoten.

Rute
Gut behaart, über dem Rücken getragen, nicht zu eng geringelt.

Haarkleid
Dicht, fest, weder lang noch weich. Unterwolle dicht, 2,5 – 5 cm lang, gut gefettet und wollig. Das Fell ist länger an Genick, Schulter, Rücken und Kruppe, sowie an Schenkeln und Rute.

Farbe
Von hellgrau über verschiedene Nuancen bis schwarz, ebenso von sandfarben bis rot. Farbkombinationen bei der Unterwolle sind zugelassen. Einfarbigkeit ist nur in weiß erlaubt. Weiß dominiert an der Unterseite des Rumpfes, einem Teil der Läufe und Pfoten, sowie einem Teil der Zeichnung im Gesicht.

Charakter, besondere Talente und Erziehung
Robust, ausdauernd, ruhig, entschlossen, von unabhängigem Wesen, jedoch nicht so ungestüm wie der Husky. Liebevoll, unbeschwert, freundlich gegenüber seinem Herrn, sanftmütig zu Kindern, ist er ein wunderbarer Gefährte. Da er wenig bellt, ist er kein guter Wachhund, dafür ist er nicht aggressiv und sehr umgänglich. Sein Rudeltrieb ist stark ausgeprägt, gegenüber seinen Artgenossen verhält er sich eher dominant. Er braucht bereits als Welpe eine konsequente Erziehung.

(Quelle: Enzyklopädie der Hunde/Royal Canin; Auflage: 2001 © Aniwa SA)

 
 
 
Herkunftsland: USA

Widerristhöhe
Rüde: ca. 65 cm
Hündin: ca. 58 cm

Gewicht
Rüde: ca. 38 kg
Hündin: ca. 34 kg
 
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